pilzig

In den letzten Tagen durfte ich ein Willkommensset für eine junge Dame nähen. Die Wahl fiel auf die schönen Fliegenpilze von Tante Ema (keine Ahnung mehr, wo ich die herhabe…), kombiniert mit rot-weißen Ringeln.

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Genäht habe ich das Bodykleid Luisa von Schnabelina mit dazu passender Hose (im Schnitt enthalten) und eine leicht abgewandelte Zwergenmütze, ebenfalls von Schnabelina, alles in Größe 68 bzw. Kopfumfang 42 cm.

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Beim Kleidchen habe ich mich für die Version mit Verschluss an der Schulter entschieden. Bisher habe ich für Babys fast immer amerikanische Ausschnitte bzw. den „Trotzkopf-Ausschnitt“ genäht. Es ist unglaublich, was man alles falsch machen kann, wenn man meint, man müsste die Anleitung nicht genau lesen! Beim Halsausschnitt musste ich ziemlich improvisieren, der Verschleiß an Jerseydrückern war enorm. Grrr… Jetzt weiß ich wenigstens, wie man falschrum eingesetzte Drücker wieder rauskriegt ohne den Stoff zu zerstören. 🙂 Tja, alles eine Frage der Konzentration…

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Das Ergebnis kann sich aber doch sehen lassen, wie ich finde. Leider habe ich keine passende Füllung – weder zu Hause noch in der Nachbarschaft, so dass ich hier „leere“ Fotos zeigen muss (ein Wunder, dass die einigermaßen gelungen sind – hier ist es ziemlich grau heute).

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Ich hoffe, das Set gefällt den Auftraggebern, der beschenkten Mama und natürlich auch der „Füllung“ 🙂

Einen schönen Spätwinter euch allen 😉 (hier solls die nächsten Tage schneien),

Vera

Der Beitrag wandert noch zum Creadienstag, zu HoT, zu Made4Girls und zu Sew Mini.

Has und Huhn

Selbst hier im Schwarzwald setzt sich so nach und nach der Frühling durch. Es grünt und blüht und zwitschert. Und mit dem Frühling kommt auch so manch buntes Tierchen ans Licht. Bei uns sind es eine ganze Menge Hühner, die nach dem Freebook von Steffi entstanden sind. Ich sage euch, die Viecher machen SÜCHTIG!

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Steffi hat mir freundlicherweise auch erlaubt, einen Teil der Hühner zu Gunsten des Muko-e.V. zu verkaufen (vielen lieben Dank dafür :-)) und so werden am kommenden Wochenende beim Mini-Frühlingsmarkt in unserem Garten hoffentlich einige davon den Besitzer wechseln. Schaut auch unbedingt mal bei Steffi auf dem Blog vorbei (Link siehe oben), dort gibt es noch viele weitere tolle Dinge zu bestaunen.

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Außer den Hühnern hat es sich noch eine Hasen-Großfamilie im Garten gemütlich gemacht.

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Hierfür habe ich eine einfache Hasensilhouette in verschiedenen Größen ausgedruckt, zusammengenäht und meine Mädels haben sie mit Füllkissen-Innenleben gemästet. Auch von den Hasen werden uns (hoffentlich) einige wieder verlassen. Der Rest darf dann auf dem Wohnzimmerschrank Platz nehmen.

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Vorher dürfen sie aber alle gemeinsam eine Runde hier und hier drehen.

Eine schöne Frühlingswoche euch allen!

Vera

 

Wenn Kinder nähen…

…wird es bunt!

In der Klasse meiner Tochter wurde gehäkelt. Gleichzeitig war beim Nachwuchs (und ein paar Freundinnen) der Wunsch da, mal wieder was zu nähen. Das habe ich zum Anlass genommen, einen Häkelbeutel auszutüfteln, der ausschließlich mit geraden Nähten auskommt, also auch anfängertauglich ist.

Das Nähangebot haben 12 Kinder (darunter 3 Jungs – yeah!!) mit unterschliedlicher Näherfahrung angenommen und so entstanden in 4 verschiedenen Gruppen wunderschöne farbenfrohe Beutel.

Innen haben sie Platz für das aktuelle Häkelzeugs (ein kleines Strickprojekt o.ä. passt natürlich auch rein), außen in den Steckfächern können Häkelnadeln, Schere, Bleistift, Anleitung, ein Maßband, ein Schokoriegel 😉 usw. verstaut werden.

Genug der Worte, ich lasse Bilder sprechen:

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Die Kinder (alle 8 bis 9 Jahre alt) waren zurecht stolz wie Bolle – einfach toll!

Die kreativen Kinder schicke ich jetzt auch zum Creadienstag – und wenn irgendwer eine Linkparty kennt, wo man Kinderwerke zeigen kann, schicke ich es gerne auch noch dorthin.

Bis bald!

Doppelt gemoppelt

Hallo zurück!

Die Blogpause war nicht geplant. Mir ist auch nicht der Stoff ausgegangen, dafür aber die Nähmaschine. Das hat Nerven und Zeit gekostet. Für entspannte Bloggerei über schöne Dinge war da kein Platz mehr. Das Problem wird sich in den nächsten paar Wochen lösen und dann gibts hier hoffentlich wieder mehr zu lesen.

Im Gepäck habe ich heute zwei kleine Pullöverchen, die ich für die Zwillinge meiner Freundin zum 1. Geburtstag genäht habe.

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Schnabelinas Trotzkopf (hier in Größe 80) mausert sich immer mehr zu meinem Kleinkinder-Lieblingsschnitt.

Die beiden Graziela-Stöffchen sind mir direkt ins Auge bzw. ins Herz gesprungen. Zwischendurch habe ich mich dann aber doch kurz verunsichern lassen, wie Jungs-tauglich die tatsächlich sind. Meine jüngere Tochter (7 und ein „Voll-Mädchen“) war entsetzt: „Mama, da sind doch Herzen drauf, das geht doch nicht für Jungs!“ Ich dachte mir dann aber, mit einem Jahr ist man wahrscheinlich noch nicht sooo kritisch, wenn Herzen auf den Kleidern sind und habe es gewagt (todesmutig, hihi).

„In Aktion“ habe ich die Pullis bisher noch nicht gesehen, aber sie werden viel getragen. Dann können die Herzen ja nicht so schlimm sein 😉 (vielleicht war das Töchterchen ja auch einfach nur selbst scharf auf den Stoff??)

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Die Fotos hat die Zwillingsmama nachgereicht, da ich im Eifer des Gefechts mal wieder vergessen hatte, welche zu machen – vielen Dank dafür 🙂

Verlinkt bei: Creadienstag, Made4Boys und sew mini

…und, liebe Ellen, ich folge gerne deiner Einladung zu deinen Herzensangelegenheiten! Vielen Dank, freut mich sehr. 🙂

Eine Arzttasche…

…der anderen Art gibt es heute bei mir zu sehen.

Genau genommen sind es sogar zwei. Ich habe von einer Ärztin den Auftrag bekommen, ihr eine Tasche für den Klinikalltag zu nähen. Sie sollte klein und flach sein, Platz bieten für Handy, Brille, Geld, Schlüssel, Stifte und – ganz wichtig! – ihren Funker.

Ein paar Gespräche , Mails und Tüfteleien später standen Stoffe, Form und Aufbau fest. Als Grundlage diente das Taschen-Freebook von nEmadA, stark verkleinert und auch stark verändert. Eigentlich habe ich nur die Grundform übernommen, der Rest ist Eigenbau. Auf der Vorderseite hat die Tasche eine flache, offene Außentasche. Darunter habe ich mit zwei senkrechten Nähten ein schmales Gurtband auf den Taschenkörper genäht. Hier kann der Funker, der einen Gürtelclip hat, festgemacht werden. Wenn es piepst, kann man schön von oben draufschauen, wer einen da anpiepst.

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Die Rückseite der Tasche hat ein Reißverschlussfach über die gesamte Breite bekommen, im Innenraum befindet sich auch noch ein kleines RV-Fach, darunter ein Schlüsselband (zum An- und Abknöpfen). Auf der anderen Seite der Innentasche sind die Fächer für Brille, Handy und Stifte. Verschlossen wird das Ganze einfach mit einem Magnetknopf.

Und damit die Ärztin es nicht ganz so leicht hat ;-), habe ich zwei Taschen zur Auswahl genäht. Ich habe dabei die gewählten Stoffe unterschiedlich in Szene gesetzt. Einmal eher schlicht, aber mit lebhaften Taschenträgern einmal eher bunt, dafür mit dunkelblauem Gurtband. Da die Gurtbänder mit Karabinern befestigt sind, hätte sie sie auch tauschen können. Die Wahl fiel auf die kleinere Tasche (außen bunt, blaue Träger). Die andere Tasche erkläre ich hiermit zu „Freiwild“. Abzugeben in gute Hände.

Aber vorher drehen die beiden noch eine Runde beim Creadienstag, bei HoT und bei TT-Taschen und Täschchen.

Und ich mummle mich jetzt mit einer Tasse Tee aufs Sofa, lasse den Regen und den Frühherbst draußen (und mir die Laune nicht verderben) und drehe auch eine Runde (siehe oben).

Bis bald!

Nach dem Regen…

…kommt bekanntlich noch mehr Regen Sonnenschein! Endlich. Wurde ja auch Zeit. Wenigstens für 3 Tage.

Die gestrige Abendsonne musste also herhalten, sorgte allerdings für etwas laue Bildqualität. Und begnadete Knipser sind wir hier alle nicht. Die Kamera kanns auch nicht selber, aber was solls. Ist ja kein Fotowettbewerb hier…

Genäht habe ich eine Martha mit kurzen Puffärmeln und einem abgerundeten V-Ausschnitt (ist das dann ein U?? ;-)) aus HHL’s After Rain – wie passend! -, den es vor einiger (langer) Zeit mal bei Stoff und Liebe gab.

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Das Jäckchen von gestern passt auch hier ganz gut:

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Da es heute ja noch heißer werden soll als gestern, verschwindet das Jäckchen ganz schnell wieder im Schrank und die Jeans wird auch noch durch was Luftigeres ersetzt.

Genießt den Sommer!

Grüßle, Vera

…verlinkt bei RUMS.

Gib mir ein B!

Im Juni steht der Sew-Along „12 Letters of Handmade Fashion“ im Zeichen des „B„. Nachdem ich ja beim Auftakt-W schon dabei war, musste ich die letzten Monate leider passen. Teils aus Ideenmangel, teils aus Zeitmangel. Diesen Monat passt es aber und daher präsentiere ich – nicht ganz ohne Stolz –

Mein blaues Ballonkleid:

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Genäht nach einem Schnitt von Garçonne Freiburg. Der Stoff ist ein Bio-Jersey von Lillestoff (ich glaube, der hieß „Doodle“). Bei einem Bummel durch Freiburg habe ich bei Garçonne vor der Tür dieses Kleid hängen sehen und den Schnitt kurzerhand gekauft. Ans Zuschneiden habe ich mich dann lange nicht getraut, weil ich nicht so recht wusste, ob mir das denn überhaupt stehen würde. Gefallen und Stehen gehen ja gelegentlich getrennte Wege…

Aber hier passt es, denke ich. Das blaue Kleid war sozusagen die Testversion, jetzt werden sicher noch Weitere folgen. Ich habe lediglich in die Teilungsnaht am Rückenteil einen Hutgummi eingezogen, das gleicht mein Hohlkreuz etwas aus. Der Schnitt ist nicht schwer zu nähen – aber ein Stofffresser!! Zwei Meter Oberstoff gehen da locker drauf. Innen habe ich einen Stretchtüll verarbeitet, der ist schön leicht. Das Kleid hat durch den vielen Stoff ein gutes Gewicht. Ich hänge es im Schrank auch nicht „klassisch“ über den Bügel, da ich Angst habe, dass das Oberteil sonst zu sehr ausleiert.

Gestern nachmittag beim Fototermin war es im Garten doch noch etwas frisch. Wie gut, dass ich noch einen passenden blauen „Binde-Bolero“ (Wickeljäckle „Korfu“ von der Schnittquelle) für Drüber habe 😉

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Ich denke, den werde ich heute aber nicht brauchen. Heute soll es ja sogar bei uns im Schwarzen Wald recht schwül werden.

Das Ensemble wandert jetzt zu Emma, die diesen Monat die 12 Letters moderiert. Außerdem reihe ich mich heute mal wieder beim MMM ein. Und da der Kleidstoff ein Lillestoff ist, verlinke ich mich auch noch dort.

Habts fein und genießt das Sommer-Gastspiel – 3 Kugeln Eis (pro Tag und Person) sollten mindestenst drin sein!! zum Glück lesen die Kinder hier nicht mit

Viele Grüße,

Vera