zum Mitnehmen

Es gibt ja mittlerweile fast alles zum Mitnehmen. Jetzt auch den Schwarzwald 🙂

Gewünscht wurde eine Kosmetiktasche im Bollenhut-Stil mit vielen Fächern. Herausgekommen ist ein leicht abgewandelter Ordnungshelfer aus der Taschenspieler-Sammlung Teil 2 von Farbenmix.

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Der Grundstoff außen ist beschichtetes Leinen, innen (leider ohne Foto) habe ich rot-weiß und schwarz-weiß getupftes Wachstuch verarbeitet. (Unter den beiden Bollenhutbändern sind Reißverschlüsse, die sieht man auf dem tageslichtfreien Bild leider nicht.)

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Um den Bollenhut auf der Vorderseite schön in Szene setzen zu können, habe ich das Schnittteil verändert. Das untere Außenfach wurde gestrichen, das obere hat dafür mehr Tiefe bekommen und reicht bis zum Taschenboden.

Et voilà: Heimat zum Mitnehmen. Gute Reise!

Verlinkt bei TT – Taschen und Täschchen
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100% Katze

Meine Jüngste liebt Katzen. Ihre beste Freundin auch. Und die beste Freundin hat ja irgendwann auch mal Geburtstag (ziemlich bald sogar). Da liegt es dann nahe, sich mal wieder an ein Freundinnen-Outfit zu wagen.

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Außer Katzen lieben die jungen Damen auch Wendepailletten (welches Mädel tut das nicht??). Ich habe dieses Thema bislang immer elegant umschifft, aber als ich die Katzenpärchen entdeckt habe, habe ich zugeschlagen. Zuerst ein Pärchen für die Tochter, dann musste für die Freundin auch noch eins her und damit war die Idee für das diesjährige Geburtstagsgeschenk geboren…

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Ziemlich zeitgleich entdeckte ich eine Katzenaugen-Stickdatei und den schönen Jersey mit den Schmusekatzen. Und somit stand das Outfit fest.

Ein Raglanshirt aus schwarz-weißen Ringeln mit Schmusekatzen-Ärmeln und eine schwarze Tunika mit „Streichelkatzen“ auf der Vorderseite und (passend zum Naturell der beiden Damen) einer frechen Zwinkerkatze auf der Rückseite. Damit der Mama beim Nähen und Sticken nicht langweilig wird, unterscheiden sich die Tuniken minimal voneinander. 😉

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Für die nicht vorhandene Qualität meiner Fotos entschuldige ich mich nicht mehr, ich gebs auf. Unsere Kamera und ich und die Lichtverhältnisse (ich komme oft erst abends dazu Fotos zu machen), können es einfach nicht besser.

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Jetzt bin ich gespannt, was das Geburtstagskind zum neuen Outfit sagt – die Tochter kann es kaum erwarten, dass sie ihres ausführen darf…

Das Gespann macht jetzt noch einen Abstecher zu „Made4Girls„.

Ja was ist denn nun drin?

Unser Adventskalender ist dieses Jahr mal etwas anders gefüllt als sonst. Es werden keine Süßigkeiten ausgepackt, keine Badeperlen, kein Schnick und kein Schnack.

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Sondern Krippenfiguren. Jeden Tag eine.

Ich bin seit einiger Zeit unheimlich verliebt in die baumelige Krippenspiel-Stickdatei von Susalabim. Und seit Anfang des Jahres im Besitz einer neuen Nähmaschine. Einer ziemlich großen neuen Nähmaschine. Mit Stickmodul. Wie es weitergeht? Ergibt sich von selbst…

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Zunächst wollte ich die Figuren einfach nur sticken und in unserer Krippe schön drapieren bzw. drapieren lassen. Jeden Tag neu, da die Figuren ja zum Spielen einladen. Deshalb habe ich auch die Aufhängungen weggelassen. Sollte man sie doch mal noch brauchen, ist schnell ein Faden oben durch den Stoff gezogen.

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Dann kam mir „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder in den Sinn. Ich habe die einzelnen Kapitel kurz durchgeblättert und festgestellt, dass die Weggefährten der kleinen Elisabet (mit ganz wenigen Ausnahmen) den Figuren der Stickdatei entsprechen. Die eine oder andere für die Krippe wesentliche Figur fehlt in der Geschichte, aber ich habe es passend gemacht.

Et voilà – hier seht ihr die fünf ersten Gefährten:

Das Glockenlamm, der Engel Efiriel, das 2. Schaf, der Hirte Josua und das 3. Schaf

Die Kinder haben es nach kurzer Skepsis begeistert aufgenommen und freuen sich jetzt schon jeden Tag auf das neue „Kuscheltier“ im Säckchen. Süßigkeiten? Schnickschnack? Vermisst hier niemand…

Die Galerie wird demnächst fortgesetzt 🙂

Der Pilgerzug wandert jetzt noch zum creadienstag und zu HoT.

Fertig!

Gerade noch rechtzeitig. Und deshalb auch ohne Tageslicht fotografiert.

Was drin ist? Seht ihr in den nächsten Tagen, immer mal wieder ein bisschen was… 🙂

Gute Nacht!

Die schlechte Qualität der Fotos bitte ignorieren. Danke 😉
…und warum der Beitrag auf den 1.12. datiert ist, weiß ich auch nicht, bei mir ist es erst drei vor zwölf…

Die Qual der Wahl

Heute bin ich vor allem im Geiste kreativ. Mehr geht noch nicht. Die letzten beiden Wochen waren extrem anstrengend. Am vergangenen Wochenende war bei uns Kunsthandwerkermarkt, ich war dabei 🙂 und dementsprechend vorher mit Arbeit eingedeckt. Der Markt war aber schön, das Wetter hat gehalten, die Stimmung war gut und die Muko-Spendenkasse wurde auch wieder ein gutes Stück gefüllt (was mich immer wieder besonders freut).

Aber ich schweife ab. Denn eigentlich geht es heute um Kopfkino. Julia von Funkelfaden hat zu einem Sew-Along aufgerufen, an dem ich mich gerne beteiligen möchte. Für heute steht die Materialauswahl auf meinem Programm und ich bin auf die Suche gegangen. Genäht wird ein Sommerkleid aus Webware. Ich hatte sofort diesen Stoff im Kopf:

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Nachdem ich ihn gefunden hatte, habe ich leider feststellen müssen, dass ich nur einen Meter davon gekauft hatte und nicht zwei. Hmpf.

Bei diesem hier (das ist der Kombi-Stoff zu dem oben) ging es mir genau so:

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Die beiden Stoffe kann ich allerdings noch nachkaufen, so dass ich sie doch nehmen könnte. Aber: 1. wollte ich den Sew-Along eigentlich nutzen, Stoffberge zu reduzieren und 2. bin ich mir nicht sicher, ob das Ganze wenn es fertig ist, nicht zu sehr nach Kittelschürze aussieht?? Vor allem der obere?

Weiterhin habe ich noch den hier gefunden, der hat zwar 1,50m Länge, aber nur 1,10m Breite. Nochmal hmpf.

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Weitere Kandidaten wären die Vögel bzw. Punkte auf hellgrau. Die Stoffe gefallen mir zwar total gut, ich weiß allerdings nicht, ob sie mir auch stehen würden:

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Gar nicht so einfach, das Ganze. Was meint ihr so?

Liebe Grüße, Vera

…und weil auch Stoffauswahl in meinen Augen eine kreative Tätigkeit ist, schicke ich meine Überlegungen zum Creadienstag. Liebe Anke, ich hoffe, das ist in Ordnung – wenn nicht, lösch mich einfach wieder 🙂

Sommerlich…

…war mir heute zu Mute. Jawoll, sogar bei uns kann es warm sein 😉

(Es gibt hier so einen Spruch, der besagt, dass man erkennt, dass es Sommer geworden ist, wenn die Leute den Wintermantel offen tragen – hmpf…)

Und wenn es dann schon mal mehr als 20°C hat, kann man den Wintermantel durchaus auch in den Schrank hängen und sich ein wenig sommerlich rausputzen. Zwar noch mit Leggins drunter und Jäckchen drüber, aber immerhin!!

Kirschkleid

Das Kleid ist eine Lupita in der Basisversion. Wo ich den tollen Kirschjersey herhabe, weiß ich leider nicht mehr, der lag schon ein Weilchen im Fundus und war immer zu schade, angeschnitten zu werden. Dann kam Lupita daher und der Stoff hatte seine Bestimmung gefunden. Das Tolle an dem Schnitt ist, dass man mit relativ wenig Stoff (mir reicht meist 1m) zu einem KLEID kommt. Das Kleid wiederum ist schön figurschmeichelnd – was will man mehr?? 🙂

Das Jäckchen ist wieder das Wickeljäckle „Korfu“ von der Schnittquelle (wie hier schonmal in blau gezeigt). Verbraucht in meiner Größe auch nur 1m Stoff, ist schnell genäht, passt fast immer. Ein gutes Basisteil, wie ich finde.

Die Fotosession im Garten war so schnell vorbei wie sie begonnen hat, da das Fotomodell Konkurrenz bekommen hat:

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Kater Murri, seit knapp vier Wochen unser neues Familienmitglied, bog um die Ecke und ich muss neidlos anerkennen, dass er deutlich fotogener ist als ich – es sei ihm gegönnt 🙂

Mein Kleid schicke ich (kurz vor Schluss) noch beim MeMadeMittwoch vorbei.

Ich wünsche euch ein schönes langes Wochenende mit viel, viel Sonnenschein!

Vera

Es könnte der Eindruck entstehen, dass dieser Post Werbung enthält. Ich habe die genannten Schnitte selbst gekauft und selbst für gut befunden und bekomme auch nichts dafür, dass ich sie hier erwähne bzw. verlinke.

 

pilzig

In den letzten Tagen durfte ich ein Willkommensset für eine junge Dame nähen. Die Wahl fiel auf die schönen Fliegenpilze von Tante Ema (keine Ahnung mehr, wo ich die herhabe…), kombiniert mit rot-weißen Ringeln.

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Genäht habe ich das Bodykleid Luisa von Schnabelina mit dazu passender Hose (im Schnitt enthalten) und eine leicht abgewandelte Zwergenmütze, ebenfalls von Schnabelina, alles in Größe 68 bzw. Kopfumfang 42 cm.

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Beim Kleidchen habe ich mich für die Version mit Verschluss an der Schulter entschieden. Bisher habe ich für Babys fast immer amerikanische Ausschnitte bzw. den „Trotzkopf-Ausschnitt“ genäht. Es ist unglaublich, was man alles falsch machen kann, wenn man meint, man müsste die Anleitung nicht genau lesen! Beim Halsausschnitt musste ich ziemlich improvisieren, der Verschleiß an Jerseydrückern war enorm. Grrr… Jetzt weiß ich wenigstens, wie man falschrum eingesetzte Drücker wieder rauskriegt ohne den Stoff zu zerstören. 🙂 Tja, alles eine Frage der Konzentration…

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Das Ergebnis kann sich aber doch sehen lassen, wie ich finde. Leider habe ich keine passende Füllung – weder zu Hause noch in der Nachbarschaft, so dass ich hier „leere“ Fotos zeigen muss (ein Wunder, dass die einigermaßen gelungen sind – hier ist es ziemlich grau heute).

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Ich hoffe, das Set gefällt den Auftraggebern, der beschenkten Mama und natürlich auch der „Füllung“ 🙂

Einen schönen Spätwinter euch allen 😉 (hier solls die nächsten Tage schneien),

Vera

Der Beitrag wandert noch zum Creadienstag, zu HoT, zu Made4Girls und zu Sew Mini.