Jetzt endlich…

…kommt ein bisschen was zu meinen Marktständen und dem, was ich so gewerblich mache. So nebenbei.

Ich hatte im Dezember erstmals einen Stand auf einem Weihnachtsmarkt in einem kleinen Ort im badischen Frankenland:

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Wenige Tage später dann noch einen in der heimischen Garage:

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Bestückt waren meine Stände mit diversen handgemachten Stofflichkeiten. Stifterollen wie ich sie hier im Blog schon gezeigt habe, kleine Kosmetiktäschchen, Halssocken für Kinder usw. Außerdem stelle ich „frisch gepresste“, mit Stoff bezogene Taschenspiegel her.

Alles was ich verkaufe, verkaufe ich nicht nur für das eigene Konto, sondern ich spende immer einen Anteil an den Mukoviszidose-e.V., genauer an die Regionalgruppe Schwarzwald-Baar.

Mukoviszidose (auch Cystische Fibrose) ist eine auf einem Gendefekt beruhende Stoffwechselerkrankung. Der körpereigene Schleim ist hierbei sehr zähflüssig und behindert dadurch die Funktion der betroffenen Organe (Lunge, Bauchspeicheldrüse, Darm, Leber,…). Auch bietet er einen guten Nährboden für Keime aller Art, die sich nahezu ungehindert vermehren können. Die Betroffenen sind ihr Leben lang auf Therapie angewiesen. Dazu gehören tägliche Inhalationen mindestens mit Salzlösung (oft mit beigemischten Medikamenten) sowie regelmäßige Physiotherapie zur Mobilisierung und Kräftigung der Atemhilfsmuskulatur.

Muko-Patienten müssen häufig Antibiotika einnehmen, da der Körper aufgrund des zähen Schleims eindringenden Bakterien gegenüber recht machtlos ist. Bei den meisten Betroffenen ist auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse betroffen, so dass zu den Mahlzeiten Medikamente eingenommen werden müssen, die stellvertretend die Nahrung in ihre Bestandteile aufspalten.

Die Krankheit ist nicht heilbar, aber heutzutage in den meisten Fällen gut therapierbar. Vor einigen Jahren sah das allerdings noch ganz anders aus. Damals war die Lebenserwartung längst nicht so hoch wie heute und auch die Lebensqualität der Betroffenen nicht mit der heute zu vergleichen. Dass die Krankheit heute so gut behandelbar ist, liegt zu einem großen Teil daran, dass es viele (und immer mehr) Menschen gibt, die den Verein durch Spenden unterstützen und dadurch Forschungsprojekte ermöglichen.

Und da wir in der Familie selbst betroffen sind, ist es mir eine Herzensangelegenheit, diese Arbeit mit den Erträgen meiner Arbeit zu unterstützen. Wer mehr über Mukoviszidose und den Muko-e.V. erfahren will, wird zum Beispiel hier, hier oder auch hier fündig.

Ich wünsche allen die hier lesen noch ein schönes Wochenende!

Habts fein!

Vera

 

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